Paraguay 2021 - Chaco und Naturpark

Der Gran Chaco oder kurz Chaco ist eine Region mit Trockenwäldern und Dornbuschsavannen im Inneren Südamerikas. Er umfasst den Norden von Argentinien, den westlichen Teil von Paraguay und den Südosten von Bolivien. Seine Ostgrenze bilden die Flüsse Río Paraná und Río Paraguay, während sich seine Westgrenze von Nord nach Süd etwa von Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) über Santiago del Estero (Argentinien) bis nach Córdoba erstreckt.

Der paraguayische Chaco (Region Occidental) umfasst mehr als die Hälfte der Landesfläche und ist der am wenigsten besiedelte Teil mit 0,2 Einwohner pro Km2;. Der Chaco besteht aus einer Savannen- und Buschlandschaft, die in Paraguay aber nur in kleinen Gebieten landwirtschaftlich genutzt wird. Die Natur ist also in weiten Teilen noch ursprünglich. Touristisch interessant ist die Region vor allem wegen den Feuchtgebieten des Pantanal im Norden sowie den Mennonitenkolonien.

Wir waren bereits 2017 für ein paar Tage im Chaco und haben dort Filadelfia und Umgebung besucht und uns einen Eindruck von der Besiedlung durch die Mennoniten verschafft. Der paraguayische Chaco und die Mennoniten sind untrennbar miteinander verbunden. Die Einwanderung der Mennoniten nach Paraguay begann im Jahre 1926. Die ersten Einwanderer kamen aus Kanada und gründeten 1927 die Kolonie Menno (heute Loma Plata). In einer der unwirtlichsten Regionen haben sie mit viel Fleiss und Entbehrungen Kolonien gegründet in denen hauptsächlich Landwirtschaft betrieben wird.

Unser Reiseziel ist diesmal die Kolonie Menno (Loma Plata) und die Lagunen östlich davon. Dort leben neben diversen Wildtieren eine große Vielfalt von Vögeln. Wobei die Flamingos, die aus den Andengebieten Boliviens hier überwintern, hervorstechen. Des weiteren wollen wir auf dem Rückweg einen Umweg über das Departamento Canindeyú machen um das Naturschutzgebiet Mbaracayú zu besuchen.

Region Occidental - Chaco

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